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Das Material
Was braucht der Kalligraf zum schönen Schreiben? Auf diesen Unterseiten werden die wichtigsten Werkzeuge vorgestellt (teilweise auch zum Bestellen):

Feder und Federkiel Tinten, Tuschen, Temperamente
Füller und Federhalter
Papier und Pergament

Geschrieben werden kann mit fast allem, denn Kalligrafie heißt zunächst nur, Schrift künstlerisch auszugestalten, und das kann ich auch mit den bloßen Fingern! Und wer schon mal einen vom Meer gefegten Sandstrand beschrieben hat, dem wird das DIN A4 Blatt als ärmliche Fläche erscheinen.
Reinhard Mey schrieb "auf ein Birkenblatt die Noten für ein Käfer-Requiem", für manche Worte bedarf es eben besonderer Untergründe, oder besonderer Flüssigkeiten (siehe "Faust"), und die Entscheidung hierüber liegt allein in der Kreativität des Schreibers.
Wer lange Texte schreibt, wird merken, wie anstrengend das Leben als Mönch gewesen sein muss, der sich im Scriptorium tagaus, tagein, über seinen Pergamenten krümmte und Augen und Rücken ruinierte. Aber es gab damals auch weitaus schlimmere Berufe, z.B. Pergamente herstellen ... Sinnvoll ist in jedem Fall eine geneigte Schreibfläche; weiter unten ist ein Schreibpult abgebildet, man kann aber auch eine einfache Platte mit Ausklappstützen versehen.
Ein guter Trick ist es, beim Schreiben die Stützhand mit Kraft aufzudrücken, dadurch entlastet man automatisch die Schreibhand.

Schriften - CD

Was ich natürlich besonders empfehle: Meine Kalligrafie-CD!
Da gibt es außer den gängigen Unzial- und Frakturschriften auch eine Menge alter Malerschriften, die man sonst nirgends findet.

Die CD ist mit ausführlichen Anleitungen zur Vorlagengestaltung mit dem PC versehen, so daß der einigermaßen versierte PC-Nutzer sich Vorlagen für Word gestalten kann (eine Auswahl ist bereits auf CD enthalten). Außerdem sind Tipps und Tricks der Federführung enthalten, Materialhinweise, Zitate und sonst noch alles mögliche, was den beginnenden Schreiber freut.

Praktisch für alle Arbeiten ist ein Schreibpult, wie man es von halbwegs begabten HobbyschreinerInnen bauen lassen kann:

In die Schreibplatte ist absolut bündig eine Glasscheibe eingelassen, die von unten mit einer Lampe durchschienen ist, so daß man liniertes Papier unter den Beschreibstoff legen kann. Oder auch fertige Vorlagen, oder im PC erstellte Texte, was zum Üben von Proportionen sehr praktisch ist, auch wenn bei solchem Vorschlag dem Puristen die Haare zu Berge stehen werden...
Die Platte ist per Stab verstellbar. Oben wird ein Brett mittels kleinem Scharnier angesetzt, in dem Löcher für Pinsel und Federhalter sowie Ausfräsungen für Tintenbehälter vorhanden sind. Klammern halten Vorlagen und Schmierpapier fest. Das Pult ist 85 cm breit, 60 cm tief und der Schreibwinkel beträgt zugeklappt 20° (so schreibe ich auch am häufigsten).
Eine sehr gute Variation ist auch ein Plexiglas-Schreibpult (Tischversion). Man kann einfach eine Stablampe darunter legen.

Zur Sache: Alles an weiterem Zubehör auf diesen Seiten
Feder und Federkiel Tinten, Tuschen, Temperamente Füller und Federhalter Papier und Pergament

 

 


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