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Die Feder - Mittler zwischen Hand und
Papier
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Bandzugfedern und Spitzfedern gibt es
zum Preis von 1,50 EUR hier zu bestellen
(natürlich auch die Federhalter dazu, siehe unten).
Normalerweise genügt es für einen Anfänger vollständig,
sich erst einmal einen Federhalter und 3 Federn zuzulegen: eine
Spitzfeder für Feinschrift und Verzierungen, zwei Bandzugfedern
in schmal und breit, beispielsweise 1,5 und 3 mm breit.
Auf Lager sind Bandzugfedern in folgenden Breiten: alles von 0,5
mm bis 3 mm in Halbmillimeterschritten, 4 mm und Plakatfedern, Zwischenbreiten
nur auf Anfrage.
Eine Spitzfeder: No. 33 von Leonhardt, eine sehr feine, hochflexible
Zeichenfeder, die ich für alle Feinarbeiten empfehlen kann. |
Federhalter gibt es in allen möglichen
marmorierten Varianten (rechtes Bild, blau fehlt) und einer unlackierten
Holzversion. Letztere empfehle ich eigentlich aus Gründen
der Praktikabilität, weil ein Federhalter immer mal Wasser
zieht bei der Reinigung, und mit der Zeit durch quellendes Holz
unweigerlich der schöne Lack abspringt. Aber wenn man aufpasst
und die Feder zum Reinigen abnimmt, kann der Lack natürlich
auch sehr lange halten. Optisch schicker sind die Lackhalter in
jedem Fall.
Kosten: 2 EUR pro Stück
Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.
Versandkosten 4,95
EUR, ab 70 EUR frei Haus.
Bestellung auf Rechnung nur im Inland. Bei Erstbestellern, die nicht im Örtlichen (www.dasoertliche.de) zu finden sind, versende ich i.d.R. nur auf Vorkasse!
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Das gebräuchlichste Schreibmittel ist sicherlich
die Spitz- oder die Bandzugfeder, die in einem einfachen Federhalter
steckt. Füller mit Bandzugfedern sind seit Jahren erhältlich in verschiedenen
Stärken, was die Entwurfsarbeit erheblich erleichtert hat. Aber da mit
diesen Füllern nur Tinten geschrieben werden können (Tusche verklebt),
eignen sie sich nicht für kalligraphische Dokumente, da sie nicht licht-
und wasserbeständig schreiben. Federn für Federhalter gibt es in den
interessantesten Formen, wobei hier nur eine Auswahl dargestellt ist.
Wichtig: neue Federn einmal mit dem Feuerzeug
abbrennen, um Fettreste u.ä. zu entfernen! Der Strichschärfe
ist es außerdem sehr zuträglich, die Oberseite der Schreibkante
auf feinem Schleifpapier kurz anzureiben.
Ausserdem sollte man niemals eine Feder in
Schreibflüssigkeit eintauchen, sondern allgemein mit dem Pinsel
befüllen. Die Dosierung ist weit genauer und dort platziert, wo
sie auch hin soll. Eintauchen verursacht unweigerlich Kleckserei!
Nach dem Gebrauch müssen die Federn
(praktisch ist eine alte Zahnbürste) sorgfältig gereinigt
werden. Eventuelle Tintenreservoirs werden abgenommen und einzeln gereinigt,
danach mit Küchenpapier o.ä. getrocknet. Dies vermeidet Rost
und damit Unbrauchbarkeit. Während des Schreibens mit verschiedenen
Federstärken kann man die gerade nicht gebrauchte Feder bis knapp
unterhalb des Federhalterrandes in Wasser stellen, so dass das
Holz möglichst kein Wasser zieht. Mit Küchenpapier abgetrocknet
ist die Feder dann sofort einsatzbereit. Niemals im Wasser stehen lassen!
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Die verschiedenen Federtypen |


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Die Bandzugfeder
Vielseitigste Schreibfeder in verschiedensten Stärken, gewöhnlich
von 0,5 bis 4 mm, darüber fangen die Plakatfedern an. Die Neigung
der Spitze kann auch in Gegenrichtung ausgelegt sein, für Linkshänder.
Befüllen lässt sie sich am einfachsten mit einem Pinsel:
hierbei den Federhalter nach unten halten und an der Kante des (im
rechten Bild zu sehenden) Tintenreservoirs abstreifen. Dies geht
auch mit Aquarellfarbe oder einfacher Wasserfarbe; die Mischung
muss sehr dünnflüssig sein, damit die Feder nicht verklebt,
und das Reservoir sollte gerade eben ausgefüllt sein. |

typische Strichvarianz der Breitzugfeder |
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Die Spitzfeder
Ebenfalls in unterschiedlichsten Stanzformen. Sie ist aus sehr elastischem
Stahl gefertigt, damit die Spitze unter Druck auseinanderspreizt
und so die Strichstärke variiert. Die englische Schrift wird
mit der Spitzfeder geschrieben, oder auch die Kupferstecherfraktur. |
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Die feine Regulierung der
Strichvarianz ist nicht unbedingt etwas für den Anfänger,
aber ihre Wirkung ist wunderbar filigran.
Durch das geringe Fassungsvermögen der Federn muss man allerdings
oft Tinte nachfüllen. |
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Redisfeder
Die Redisfeder mit der charakteristischen runden Platte an der Spitze
schreibt komplett runde Buchstaben in gleichmässiger Stärke,
die eine sehr sichere Strichführung erfordern.
Für dekorative Schriftzüge; Volkswagenwerbung hat eine
solch runde Grundschrift (im PC heisst diese Schrift übrigens
VAG rounded.ttf)
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Plakatfedern
Für besonders breite Schriftzüge werden diese Federn gebraucht.
Die Feder kann immens viel Schreibflüssigkeit aufnehmen, was
bei der Grösse solcher Buchstaben auch nötig ist, um nicht
mitten im Buchstaben neu ansetzen zu müssen. |
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Spezial- und Motivfedern
Für die "English Commercial Schrift" wird die linke
Feder verwandt. Rechts sieht man sogenannte Motiv-Federn, die eine
passend zu Halloween in Kürbis-Prägung, die andere für
Paris-Fans. Es sind im Prinzip einfache Spitzfedern, die eine figürliche
Prägung aufweisen, aber im Verhalten und im Umgang keinerlei
Abweichung zu ihren schmucklosen Verwandten aufweisen. |
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Federn für Kursivschrift
Wer meint, die hier abgebildeten Federn seien verunglückt,
hat wohl nicht recht. Die gebogene Spitze lässt bei schräggestellten
Buchstaben eine bequemere Handhaltung zu. Diese Sonderformen sieht
man allerdings sehr selten im Gebrauch, und wer heutzutage nach
Federn sucht, kann schon froh sein, ein vollständiges Sortiment
an Breitzugfedern zu finden, geschweige denn solche Spezialitäten!
Aber der Markt wächst wieder. |
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Doppel-Strich-Federn
Mit diesen Federn können doppelte Linien in einem Arbeitsgang
gezogen werden. Meist ist der eine Strich dünner als der
andere, die Federn sind aber in allen möglichen Spielarten
zu bekommen, wenn man weiss wo. Der allgemeine Angebotsschwund
macht gerade bei diesen Sonderfedern leider rasante Fortschritte. |
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Links eine sogenannte Notenlinienfeder,
mit der sich fünf parallele Linien ziehen lassen, eine in früheren
Zeiten häufig gebrauchte Feder. Rechts eine Rarität vom
Flohmarkt: eine Linienzugfeder. Der Innenraum
des Spitzhutes hat ein gewaltiges Fassungsvermögen, mit dem
sich meterlange Feinlinien ziehen lassen. Ein Draht führt durch
das enge Röhrchen. der bewegt werden kann, um festsitzende
Partikel auszustossen. |
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