Jean Francois Champollion
1793 - 1830
Er war eine schillernde Persönlichkeit, ein Wunderkind,
eingebildet, vorlaut, besserwissend ... ein Genie eben. Und er schaffte, woran
sich Generationen vor ihm die Zähne ausgebissen hatten und was er sich
mit zarten 13 Jahren vorgenommen hatte: Ich werde die Hieroglyphen lesen!
Gelungen ist es ihm mit zwei mehrsprachigen Fundstücken. die erste war
der Stein von Rosette, der mit einem Dankestext von Priestern an Pharao Ptolemäus
beschrieben war, und zwar in griechisch, in demotisch (einer Hieroglyphenschnellschrift
sozusagen) und in altägyptisch. Der zweite war ein Obelisk, gefunden auf
der Nilinsel Philae, der zweisprachig die Königin Kleopatra lobte. Ihre
Namen waren im Hieroglyphentext in einer sogenannten "Kartusche" gefasst,
ein oval den Text umschlingendes Seil, der die Namen hervorhebt. Champollion
nahm richtig an, daß nur für den Pharao selbst eine solche Hervorhebung
in Frage kommen könnte, und erkannte als erster die Parallelen zwischen "Kleopatra" und "Ptolemäus".
Champollions Biographie bei selket.de
Hieroglyphisch zum
Selberlernen und schreiben

Der Stein von Rosette und der Obelisk von Philae